Apfelkompott, weil’s so einfach geht

One apple a day keeps the doctor away!

Und eine sehr leckere Variante des Apfels ist selbstgemachter Apfelkompott ( der oder das Kompott??). Also,… ich hab nachgesehen, der Duden sagt DAS Kompott. Zum sofort verputzen oder zum Aufbewahren, das Kompott ist so schnell gemacht! Das lohnt sich auf jeden Fall.

Handelsübliches Apfelkompott enthält meistens jede Menge Zucker oder andere Süßungsmittel. Dabei ist ein Apfel von Natur aus süß. Man käme ja auch nicht auf die Idee, sich auf einen frischen Apfel Zucker zu streuen. (Okay, …manch einer vielleicht doch)

Über die gesundheitlichen Aspekte des Apfels brauch ich sicher nicht viel Worte zu verlieren. Jedes Kind weiß, dass ein Apfel gesund ist. Aber wisst ihr auch, dass ihr die Apfelkerne unbedingt mitessen solltet? Erstens fördern sie den Verdauungsvorgang und zweitens beinhalten sie einige wertvolle Nährstoffe, unter anderem Vit. B17, welches sogar gegen Krebs wirken soll. Außerdem steckt im Kern die ganze Lebenskraft der Pflanze.

Okay, im Apfelkompott machen sich die Kerne jetzt nicht so gut 😉

 

Nun noch zur Erklärung: Was ist denn der Unterschied zwischen Apfelkompott, Apfelmus und Apfelmark? Im Handel sieht es aus wie folgt:

  • Apfelkompott ist meist etwas stückiger, nicht ganz fein püriert. (Hab ich als Kind gar nicht gemocht und heute mag ich es am Liebsten, allerdings nur bei selbst gemachtem)
  • Apfelmus ist fein püriert oder maximal mit ganz kleinen Stückchen drin. Beide Sorten enthalten in der Regel zugesetzten Zucker oder Süßungsmittel.
  • Apfelmark hingegen besteht lediglich aus Äpfeln ohne zusätzlichen Zucker und die Konsistenz ist gleich dem Apfelmus.

 

Mein Apfelkompott kommt ohne Zucker aus und ich gebe Gewürze hinzu, die mir gut gefallen. Da kommt schon mal Sternanis, Zimt , Ingwer, Vanille und Kardamom zum Einsatz.

Heute hab ich lediglich ein wenig Zimt und Ingwer verwendet. Das Apfelkompott sollte sich mehrere Monate halten. Darüber kann ich leider nichts sagen, denn es wird hier recht schnell aufgegessen. Ich mag es besonders gerne morgens auf meinem Porridge oder auf die Overnight Oats.

Apfelkompott mit Müsli

Rezept Apfelkompott:

Zutaten:

  • Äpfel, gerne schön mürbe mit ein paar festeren gemischt.
  • etwas Zitronensaft (optional), die Äpfel verfärben sich dann nicht so schnell
  • Geriebenen Ingwer
  • Eine Zimtstange
  • Ein wenig Wasser, gerade soviel, dass der Boden des Topfes etwa 1/2 cm bedeckt ist

Nun die Äpfel schälen oder auch nicht, ganz wie man es mag. In kleine Stücke schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Dann die Apfelstücke mit dem Wasser und den Gewürzen zum Kochen bringen und bei kleiner Hitze bis zur gewünschten Konsistenz köcheln lassen. Nun noch heiß in sterilisierte Gläser füllen. Oder direkt essen.

 

Für Allergiker:

Es gibt viele Menschen, die auf Äpfel allergisch reagieren. Dafür ist das Protein im Apfel verantwortlich. Meistens kommt die Reaktion auf den Apfel als Kreuzallergie auf verschiedene Baumpollen zustande, deren Protein eine ganz ähnliche Struktur aufweist. Als Kompott verarbeitet sind die meisten Apfelsorten auch für Allergiker verträglich. Durch das Erhitzen wird das Protein in seiner Struktur verändert, so dass es keine Probleme mehr macht.

Wer unter einer Apfel-Allergie leidet sollte einmal alte Apfelsorten probieren, diese sind oft besser verträglich. Eine gute List gibt es beim Bund Lemgo.  Trotzdem immer mit Vorsicht an die Sache ran gehen und bei ganz schlimmen Allergien nur unter Aufsicht eines Therapeuten.

Für mich gut verträglich ist unter Anderem die neue Apfelsorte Santana. Es ist ein sehr saftiger Apfel, der auch durch Erhitzen nicht zerfällt. Außerdem kann ich die Sorte Topas und roter Boskop gut essen. Die meisten Apfelsorten findet man auf Wochenmärkten, beim Biobauern und in Bioläden. Sie führen meistens eine größere Auswahl an Äpfeln.

Noch schöner ist es natürlich, wenn man die Äpfel am eigenen Baum pflücken kann.

 

 

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