Gesundes Nitrat in Roter Bete und Rezept für Rote-Bete-Kürbis-Salat

Rote-Bete-Kürbis-Salat,….. heimisches Superfood vom Allerbesten!
Der Herbst hat’s in sich. Er liefert uns jede Menge heimischer Superfoods. In diesem Rezept sind gleich 2 davon vertreten. Rote Bete und Kürbis sind randvoll mit pflanzlicher Vitalkraft!
Wenn du dich regional und saisonal ernährst, dann gibt dir die Natur genau die Nährstoffe, die du zu dieser Zeit auch brauchst, um gesund und vital zu bleiben. Und im Herbst kann unser Immunsystem einen schönen Schubs gebrauchen, damit wir gesund durch den Winter kommen.

Das Rezept für diesen super leckeren Rote-Bete-Kürbis-Salat will ich schon eine ganze Weile posten.
Doch zu einem ansprechenden Rezept gehören natürlich auch schöne Bilder.
Tja, der Salat steht momentan oft auf unserem Tisch, und ich Trottel hab jedesmal vergessen Bilder zu machen. Ohne Bild kein Rezept, so isses 😉

Heute wieder ein Versuch. Diesmal ist niemand zu Hause, kein Besuch, nicht mal der Mann oder die Kinder sind da. Dann sollte das doch endlich mal klappen.

Gesundes Nitrat in Roter Bete?

Herbstsalate mag ich besonders gerne. Sie sind eine gute, sättigende Mahlzeit, auch ohne sonstige Beilagen.
Außerdem strotzen die Herbstgemüse nur so vor gesunden Inhaltsstoffen.
In diesem Rote-Bete-Kürbis-Salat stecken ja auch gleich 2 tolle heimische Superfoods.

 

Die Rote Bete liefert uns ein großes Potential an gesunden Eigenschaften. Zum Einen liefert sie uns jede Menge Mineralien, Spurenelemente und Vitamine.
Eine herausragende Eigenschaft ist auf ihren hohen Gehalt an Nitrat zurückzuführen. Dieser hat eine gefäßerweiternde Funktion, und kann so helfen, einen zu hohen Blutdruck zu senken.

Ausgerechnet Nitrat, der Stoff, der als gesundheitlich bedenklich gilt, da er im Körper von Bakterien zu dem krebserregenden Nitrit umgewandelt wird. Seinen enormen Einsatz als Düngemittel, besonders im konventionellen Anbau sei es gedankt, dass Nitrat in Verruf gekommen ist.

Ich gebe allerdings zu bedenken, dass diese Dünger künstliche Mittel sind, die in der Natur in dieser Form nie vorkommen. Und es steht auch immernoch in Frage, d.h. es fehlen wissenschaftliche Nachweise, ob der natürliche Nitratgehalt in manchen Gemüse-Sorten vom menschlichen Körper eventuell doch besser verstoffwechselt wird.
Mehr darüber kannst du auch hier lesen:

http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/gesundes-nitrat

Denn unser Körper stellt Nitrit sogar selbst her, um den Blutfluss im Körper zu regulieren.
Dennoch sollten wir gerade bei stark nitrathaltigen Gemüsesortenunbedingt zu Bio-Ware greifen, um die künstlichen Nitrate weitestgehend zu vermeiden.

 

Ganz klar steht für mich die Wirkung am eigenen Leib im Vordergrund. Ich brauche keine Studien, um herauszufinden, ob ein Lebensmittel mir gut tut oder eher nicht.
Das denke ich, merkst du am Besten, wenn du gut in deinen Körper hinein horchen kannst.

Rote Bete zur Blutreinigung und bei hohem Blutdruck

Im Fall der roten Bete, ist ihre tolle Eigenschaft auf das Herz-Kreislaufsystem ohnehin schon seit jeher bekannt.

Besonders in dunkelfarbigen Gemüse- oder Obstsorten stecken enorm viele sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken.
Das Betain in der roten Bete stimuliert die Leberzellen, was wiederum eine gute Entgiftungsfunktion zur Folge hat. Auch das Nitrat trägt zur Blutreinigung und zur Stärkung der Abwehrkräfte bei.
Sportler profitieren besonders von der gefäßerweiternden Wirkung der tollen Knolle.
Probier es einmal selbst aus, um die Energie zu spüren, die dir z.B. ein Glas Rote-Bete-Saft vor dem Sport liefert.
Die Sauerstoffversorgung deiner Zellen erhöht sich, die Regenerationszeit deiner Muskulatur wird verkürzt. Kleine Wunden, welche ein Muskelkater ja auch darstellt, heilen schneller ab.

Optimal wäre es, den Saft selbst zu pressen, denn die meisten Säfte im Handel sind pasteurisiert, wobei einige wichtige Nährstoffe zerstört werden. Den sekundären Pflanzenstoffen schadet dieser Prozess allerdings nicht so sehr.

Gesunder Genuss

Naja, und dann gibt es ja auch noch die genüsslichen Seiten der Rote-Bete. Ihr erdig-süßer Geschmack ist genau das, was ich im Herbst so sehr mag.
Die farbliche Kombi mit dem Kürbis gefällt mir auch besonders gut.
Darauf steh ich ja total! Wenn etwas farblich so schön auf dem Teller liegt, komm ich immer ins Schwärmen. So, dass mittlerweile sogar meine Familie sagt: Guck mal, wie schön! Das musst du jetzt aber fotografieren 😉

Okay, nun aber das Rezept: 3-4 Portionen oder so 😉

Du brauchst:

3 mittelgroße Rote-Bete-Knollen
¼ Kürbis (am liebsten Butternut)
200 g Schaf- oder Ziegenkäse
4 EL Kürbiskerne
1 kleine Zwiebel
200 g Rukola
Guter Weißwein- oder Kräuter-Essig
Olivenöl
Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence

Für das Dressing:

1 EL körniger Senf
1 EL Apfelessig
1 EL Weißwein- oder Kräuter-Essig
1 TL Honig oder Ahornsirup
½ TL Schabziger Klee (wer mag)
Salz, Pfeffer
4 EL Olivenöl

So geht’s:

• Die Rote-Bete gründlich abbürsten und in einem Topf mit wenig Wasser ca. 1 Stunde dämpfen.
• In der Zwischenzeit den Kürbis schälen und in dünne Scheiben schneiden. Auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und mit Salz, Pfeffer, den Kräutern und etwas Olivenöl vermischen.
• Den Kürbis bei 200° ca. 20 Minuten backen, dabei einmal wenden.
• Du kannst in den letzten 5 Minuten die Kürbiskerne auf einem Extra-Blech zum Kürbis in den Ofen schieben.
• Beides herausnehmen und abkühlen lassen.
• Wenn die Rote-Bete gar ist (den Messertest machen) dann gib sie ins Waschbecken und schrecke sie mit kaltem Wasser ab. Lass sie noch ein Weilchen abkühlen, und dann zieh dir Gummihandschuhe an, und ribbel die Schale komplett ab. Das geht ganz einfach, färbt aber ungemein.
• Die Rote-Bete in dünne Scheiben schneiden und mit jeder Menge Kräuteressig (bestimmt 5-6 EL) übergießen. Etwas salzen und ein wenig abkühlen lassen.
• Dann richtest du die Rote-Bete auf einer Platte an, schneidest die Zwiebel in streifen und gibst sie darüber.
• Den Kürbis auf der roten Bete verteilen und einmal mit Salz und Pfeffer würzen. Darüber einige Kürbiskerne streuen und den Ziegen- oder Fetakäse darauf verteilen.
• Zum Schluss den Rukola darauf geben, die restlichen Kürbiskerne und mit dem Dressing beträufeln.

 

rote-bete-kuerbis-salat

 

Hört sich an, als würde es lange dauern, aber das einzige ist die lange Kochzeit der roten Bete. Da musst du aber ja nicht dabei bleiben 😉
Und im Notfall kannst du auch auf die fertig gegarte Rote-Bete zurückgreifen. Frische selbst gekochte übertrifft den Geschmack aber, wie ich finde, ganz enorm!

So, nun wünsche ich dir viel Genuss und bleib
Liebergesund
Deine

Unterschrift Silke Hell RGB

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2 Kommentare

  • Reply
    vielweib
    9. November 2016 at 21:41

    Das klingt lecker und ist mal etwas anderes. Danke für den schönen Artikel, das kommt bei uns am WE auf dem Tisch 🙂

    • Reply
      Silke Heitz
      9. November 2016 at 21:43

      Freut mich, dass es dir gefällt!
      Lasst ihn euch schmecken 🙂

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