Kurkuma…..eine tolle Knolle

Kurkuma und seine vielfältigen Wirkungen

Kurkuma, oder auch Gelbwurz genannt ist nicht nur Gewürz, sie hat auch hervorragende medizinische Eigenschaften. Ihre Farbe verleiht Currypulvern das leuchtend gelbe Aussehen und dient bis heute in Indien als Färbemittel für Stoffe oder Papier.

In der indischen Medizin ist ihre Heilwirkung schon lange bekannt.
Um bei uns als medizinisch wirksam zu gelten, müssen Produkte erst vielen Studien unterzogen werden. Einige therapeutische Einsatzmöglichkeiten wurden von der Who (Weltgesundheitsorganisation) jedoch bestätigt.
In der Naturheilkunde wird Kurkuma schon etwas länger als Heilmittel eingesetzt. Mittlerweise gibt es Kapseln, die den Wirkstoff der Pflanze, nämlich das Kurkumin enthalten.

Als Entzündungshemmer wirkt Kurkumin ähnlich wie Aspirin. Es senkt den Cholesterinspiegel, indem es die Gallensekretion fördert.
In meiner Praxis empfehle ich Kurkumin häufig bei entzündlichen Darmerkrankungen, bei Magen- und Darmbeschwerden, Völlegefühl und Verdauungsproblemen. Kurkumin wirkt entgiftend, es soll sogar eine geschädigte Leber wieder regenerieren können. Daher ist der Einsatz von Kurkuma bei allen Entgiftungstherapien und ebenso allen Infektionskrankheiten (Grippale Infekte, etc.) sinnvoll.

Bei Pollenallergien ist die Einnahme von Kurkuma schon einige Wochen vor der Pollenflugsaison sinnvoll. Hier ist die gute Wirksamkeit wohl auf die immunstärkende und entzündungshemmende Eigenschaft zurückzuführen.

Wichtig ist, dass du Kurkuma in Verbindung mit Piperin und einem Öl einnimmst. Piperin ist der Wirkstoff im Pfeffer und erhöht die Wirksamkeit des Kurkumins.
Daher achte darauf, welche Kapseln du kaufst.
In den indischen Gewürzmischungen oder in Curry-Pulvern findet man diese Kombination ja meistens.

Und ich geb dir noch einen Tipp, wie du auf ganz leckere Art und Weise Kurkuma „einnehmen“ kannst. Mit einem Kurkuma-Shake, der zudem eine gute Alternative für den Kaffee am Nachmittag ist.

Kurkuma-kokoswasser

Du brauchst dafür:

150 ml Kokoswasser
1 TL Kurkumapulver (am besten ein biologisches)
1 Prise Pfeffer
1 Prise Vanillepulver (z.B. von Sonnentor)
Ein wenig Zimt
Wer mag, etwas frischen Ingwer
1 TL flüssiges Kokosöl

Alles zusammen wird im Mixer püriert. Wem es nicht süß genug ist, der kann mit  Honig oder Agavensirup nachsüßen.

Kurkuma-tomate

Auch sehr lecker, wer die herzhafte Variante lieber mag:

200 ml Tomatensaft
1 TL Kurkumapulver
1 Prise Pfeffer
½ TL Paprikapulver
½ Frühlingszwiebel
1 EL Olivenöl

Wieder alles zusammen im Mixer gründlich pürieren.
Ich verwende immer gute Gewürze aus biologischem Anbau und ein gutes kalt gepresstes Olivenöl.

Diese Shakes schmecken nicht nur sehr gut, sie unterstützen unsere Leber auch in ihrer Entgiftungsfunktion und können so manchen Krankheiten vorbeugen.
Ich trinke diese Shakes manchmal kur weise über 4-6 Wochen im Jahr. Einfach um meiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Probier es aus, vielleicht hast du ja auch noch andere Ideen für Kurkuma-Shakes.
In diesem Sinne Prost!

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