Nichtraucher werden, meine 10 Tipps, wie du es endlich schaffen kannst

Dein guter Vorsatz ist es, wieder einmal oder vielleicht auch zum ersten Mal, endlich das Rauchen aufzugeben?!

Ich brauch dir hier ja nicht mehr zu erzählen, wie schädlich das Rauchen ist, welche schlimmen Krankheiten es auslöst, wie teuer das Rauchen ist oder wie sehr ein Raucher stinkt. Das Alles weißt du, hast du schon zur Genüge gehört und verdrängt! Und trotzdem hängst du immer noch an der Zigarette fest.

Ich habe selbst geraucht, ich weiß wovon ich spreche. Ich rauche nun seit fast 20 Jahren nicht mehr. War aber ein ganz schlimmer Raucher! Die Zigarette war morgens das Erste und abends das Letzte, was mich viele Jahre begleitet hat.

Meine Versuche, mit dem Rauchen aufzuhören, sind in aller Regel schon nach 5 Stunden gescheitert. Der starke Wunsch, Nichtraucher zu werden, war viele Jahre schon vorhanden, aber er musste bei mir erst reifen. Letztendlich geholfen hat mir das Buch „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr.

 

Auch hierzu habe ich von so vielen gehört: Das hilft doch eh nicht! Bei mir klappt so was nicht!

 

Fakt ist: Bei mir hat’s geklappt! Denn wenn ich etwas wirklich aus tiefster Überzeugung möchte, dann lasse ich mich von Büchern wie diesen sehr gerne beeinflussen. Ich lasse mich dann ganz darauf ein und verinnerliche jeden Satz, bis eine richtige Euphorie in mir entsteht. Ich tue das mit Vorsatz!

Es war im Nachhinein nicht wirklich schwer. Mit Entzugserscheinungen (oh ja, die gibt’s!) hatte ich ca. 2 Tage zu tun, ich schreibe extra nicht zu KÄMPFEN. Denn das wäre maßlos übertrieben. Es blieb bei leichter Übelkeit, leichten Kopfschmerzen, Schwindel und Schlafstörungen. Diese Symptome sind locker auszuhalten!!! Die kennt jeder Raucher, wenn er mal an einem Abend ein Päckchen zu viel vernichtet hat. Denn das sind alles ENTGIFTUNGSERSCHEINUNGEN.

Diese sind vielmehr positiv zu betrachten! Denn du merkst, es tut sich etwas. Dein Körper schafft das Nikotin und die vielen anderen krankmachenden Stoffe, die in einer Zigarette enthalten sind, raus.

Er REAGIERT!!! Und zwar sofort! Das ist doch klasse!! Dein Körper ist eine richtig gute Entgiftungsfabrik!

2 Tage! Vielleicht auch 3 Tage! Was ist das schon? Hast du die gepackt, packst du auch die nächsten 2 Tage. Hast du 4 Tage geschafft, schaffst du auch noch mal 4 Tage! 😉

Was noch besser ist: Du kannst etwas dagegen tun, du kannst deinen Körper bei der Entgiftung unterstützen. In den ersten Tagen hilft viel frische Luft. Tiefe Atemzüge im Freien oder am geöffneten Fenster lassen dich auch spüren, wie gut es ist, rauchfrei zu sein.

Wenn du die ersten Tage überstanden hast, dann kann vom Suchtfaktor keine Rede mehr sein! Gut ist: Die ersten Tage bist du so voller Motivation, dass es eine Leichtigkeit ist, mit den „Entzugserscheinungen“ fertig zu werden.

Was dich dann noch quält, ist Gewohnheit und psychische Abhängigkeit. Dies gilt es nun umzukehren! Du musst die Verknüpfungen löschen!

Deshalb meine 10 Tipps, die dir helfen sollen, endlich ein rauchfreies Leben zu führen:

  1. Besorg dir ein gutes Vitamin C Präparat, z.B. OrthoDoc Vitamin C 1000 (keine Werbung, nur meine persönliche Empfehlung, wie alles, was folgt) und nimm in den ersten 2 Wochen täglich 2 x 1000 mg ein. Bei Durchfall die Dosis reduzieren. Raucher leiden in der Regel unter einem Vitamin C-Mangel. Ebenso wird bei der Entgiftung vermehrt Vitamin C benötigt.
  2. Damit deine Nerven gut durchhalten und dein Stresspegel gesenkt wird, besorg dir ein gutes Vitamin B-Komplex Präparat wie z.B. Mowiberon und nimm davon täglich 2 Kapseln. Keine Angst, zu viel Vitamin B wird über den Urin ausgeschieden.
  3. Außerdem solltest du deine Leber in ihrer Entgiftungsfunktion unterstützen. Besorg dir hierfür ein Präparat aus Mariendistel und Artischocke oder Gelbwurz (Kurkuma), z.B. Bilisan Duo. Nimm davon 3 x 2 Tabletten am Tag. Über die Vorzüge von Kurkuma habe ich hier schon mal berichtet.
  4. Trinke viel Wasser! Am besten ohne Kohlensäure, damit die Ausleitung der Giftstoffe gewährleistet ist.
  5. Fang NICHT an, Kaugummi zu kauen. Der wird leicht zu einem Suchtersatz. Das wollen wir vermeiden. Wenn du einen frischen Geschmack haben möchtest, dann greif lieber zu einem Mundwasser und spüle damit mehrmals täglich. Zum Beispiel mit einem Propolis Mundwasser. Gleichzeitig tust du etwas Gutes für dein Zahnfleisch und deine Zahngesundheit.
  6. Such dir keinen Ersatz für die Zigarette, z.B. in Form von Süßigkeiten oder Chips! Ich habe 14 Kilo (ja, genau!) zugenommen, weil ich jeden Abend eine Tüte Tortillachips gegessen habe. Aber wenn du dem Drang absolut nicht widerstehen kannst, dann tu es. Besser ein paar Kilos zu viel, aber dafür Nichtraucher! An der Figur können wir dann ja im Sommer arbeiten 😉
  7. Vermeide Alkohol in den ersten Wochen!!! So lange, bis du ganz stabil bist und genau weißt, dass du es geschafft hast. Alkohol enthemmt, schon ein Gläschen Sekt oder ein Glas Bier kann dich so vernebeln, dass du wieder zur Zigarette greifst! Lass es also sein!
  8. Überlege dir, ob du deine Absicht deinem Umfeld mitteilen möchtest oder ob du lieber niemandem von deinem Vorhaben erzählst. Bei mir war es so, dass ich niemandem etwas davon erzählt habe. Selbst mein Mann wusste nichts von meinem Vorhaben. Den Vertrag habe ich alleine mit mir abgeschlossen und niemand aus meinem Umfeld sollte davon wissen. Es sollte nicht zur täglichen Sensation werden, dass ich nicht mehr rauche. Denn eigentlich sollte NICHTRAUCHEN ja der normale menschliche Zustand sein. Wir sind ja schließlich nicht als Raucher geboren.
    Ich fand auch die Vorstellung grausig, mich beobachtet zu fühlen, ob ich denn nun wirklich nicht mehr rauche. Auch schlechte Laune wäre dann womöglich meinem Entzug zugeschrieben worden. Das hätte mir nicht geholfen, eher im Gegenteil.
    Nach 2 Wochen hat mein Mann es dann gemerkt. Da war für mich die schlimmste Zeit aber schon lange vorbei und er war ganz stolz auf mich. Auch hat er meinen Wunsch respektiert, keinen großen Abriss drum zu machen, sondern einfach so weitermachen als wäre alles wie immer. Was ja eigentlich auch so ist.
  9. Wenn es dir hilft, dann heb dir ein paar Zigaretten auf. Ich hatte ein angebrochenes Päckchen Zigaretten in der Schublade. In den ersten Tagen hatte mir der Gedanke daran geholfen, dass ich jederzeit „eine rauchen“ könnte. Ich hab aber nicht ein einziges Mal davor gestanden, es zu tun!
    Ganz im Gegenteil, es hat mich nur noch mehr beflügelt, dass ich es nicht mehr brauche!
    Ich hab das Päckchen dann auch ganz vergessen und nach ein paar Monaten zufällig beim Aufräumen entdeckt. Und es landete zusammen mit dem Feuerzeug feierlich im Mülleimer. (Eigentlich hab ich beides genommen, in den Mülleimer geworfen und „Tschüss für immer“ gesagt).
  10. Nun kommen wir zum wichtigsten Aspekt, zum ALLERWICHTIGSTEN: den Gewohnheiten.
    Denn diese können auch noch nach Monaten deinen Erfolg zunichte machen!
    Auch du hast sicherlich Gewohnheiten entwickelt, wann du eine Zigarette anzündest. Zum Beispiel bei einer Tasse Kaffee, beim Autofahren, nach dem Essen, beim telefonieren oder in der Pause.

    GEHE DEINE GEWOHNHEITEN GEZIELT AN! VERMEIDE SIE NICHT!

    Ist ja auch nicht möglich, denn Autofahren wirst du wohl immer müssen und essen auch 😉
    Mein Tipp: Trink den Kaffee ganz bewusst! Sag dir, der Kaffee schmeckt umso besser, ohne dass du dabei rauchst. Und sei stolz, dass du es kannst! Du kannst Auto fahren ohne zu rauchen!
    Jedes Mal, wenn du etwas tust, wobei du vorher geraucht hattest, denke bewusst daran:
    ES GEHT AUCH OHNE!
    Und hinterher sei stolz auf dich, dass du es schon wieder geschafft hast!
    Je öfter du diese wichtige Übung anwendest, desto eher löst sich die Verknüpfung mit der Zigarette im Gehirn.Hierzu kannst du dir auch ein gutes Video  auf YouTube anschauen. Auf dem Kanal „Gedanken Tanken“ von Stefan Frädrich.

  11. Hol dir professionelle Hilfe und Unterstützung.
    Viele Menschen haben es schon geschafft, mit Akupunktur, Homöopathie, Bioresonanztherapie oder anderen unterstützenden Maßnahmen. Welche für dich die Beste ist, musst du selbst entscheiden. Aber wähle keine Methode, an deren Wirkung du sonst  zweifelst. Das kann ja nur in die Hose gehen.
  12. Professionelle Hilfe kann dir auch ein Coach geben, der dich in den ersten Wochen mehrmals wöchentlich oder täglich motiviert und an deine Beweggründe erinnert, z.B. Die Erfolgskomplizin.
  13. Auch eine App, die dich täglich daran erinnert, was zu tun ist (Wasser trinken, Tabletten nehmen,…) kann eine Hilfe sein, z.B. Improve your Life (erhältlich im Itunes Appstore)

 

Nun sind es sogar 13 Tipps geworden 🙂

Und ich bin sicher, auch du schaffst es dieses Mal !!!!

Ach ja: Wenn es auch nicht am 1. Januar klappt (für mich sowieso der schlechteste Zeitpunkt), Nichtraucher werden kannst du an JEDEM anderen Tag im Jahr genauso gut!

 

 

 

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