Puy-Linsencreme

 

Linsen stehen bei uns oft auf dem Speiseplan. Man kann mit ihnen die verschiedensten herrlichen Gerichte zaubern. Zum Beispiel diese sehr würzige Linsencreme. Als Vorspeise bei einem Grillabend mit Freunden war sie ruckzuck verputzt.
Orientalisch angehaucht kommt sie daher und ist somit genau das richtige für mich. Gerichte mit orientalischem, asiatischem, indischem Einfluss mag ich sehr gerne.

Ein kleines Problem hatte ich mit Koriander (als Kraut). Das geht sicher vielen so. Die einen lieben ihn, die anderen gar nicht. Ein Zwischending gibt es da nicht. Ich bin in solchen Dingen aber sehr hartnäckig. Wenn mir etwas, das zudem noch sehr gesund ist, nicht schmeckt, dann probiere ich es so oft, bis ich mich an den Geschmack gewöhnt habe (es heißt, man muss etwas 30 Mal probieren, bis man es mag). Geschmack kann man lernen! Und was soll ich sagen? Koriander ist meine neue große Liebe ♥ Ich verwende ihn nun sehr häufig und meine Familie mag ihn auch.
In der Linsencreme, die nach einem Rezept von Yotam Ottolenghi gekocht ist, darf der Koriander nicht fehlen.

Linsen sind zudem ein guter Eiweißlieferant. Ihre Kohlenhydrate kommen zum großen Teil in Form von Ballaststoffen einher, die für eine gute Sättigung sorgen und die Darmgesundheit fördern.
Linsen enthalten wenig Fett, aber sie liefern uns jede Menge wertvolle Mineralien, Vitamine und Spurenelemente. Ihr hoher Eisengehalt ist förderlich für die Blutbildung.
Ihr Gehalt an B- Vitaminen und Lezithin macht sie zu einem guten „Hirnfutter“. Sie sind voller Antioxidantien, die uns vor vielen schädlichen Einflüssen schützen.
Es gibt viele Linsensorten: rote, gelbe, grüne und braune. Kleine und große. Je kleiner die Linsen sind, desto intensiver ist ihr Geschmack.

Um die Verdaulichkeit zu verbessern habe ich noch ein paar Tipps für euch:

• Die Linsen sollten nur zart köcheln
• Im offenen Topf kochen, dann entweichen die Blähstoffe besser
• Gewürze verwenden, wie Kreuzkümmel, Koriander, Fenchel,….
• Verwendet kein Natron im Kochwasser, es würde die Aufnahme der guten Mineralien     stören und setzt zudem die Säurebildung im Magen herab und sorgt somit für eine   schlechtere Verdaulichkeit


Nun zum Rezept:

200 g Puy-Linsen (oder andere kleine grüne Linsen)
2 EL Olivenöl
1 EL Butter (für die vegane Variante nur Olivenöl)
3 Knoblauchzehen (2 haben mir auch gereicht)
1 TL Kreuzkümmel, frisch gemahlen
4 Tomaten, enthäutet und entkernt
1Bund Koriander
2 EL Tahin (Sesammus)
3 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer

Wasser zum kochen bringen, die Tomaten einritzen und kurz in das kochende Wasser geben. Dann kalt abschrecken und die Haut abziehen. In dem kochenden Wasser dann die Linsen sehr weich garen und abtropfen lassen.
Die Tomaten entkernen und in kleine Würfel schneiden.
Butter und Öl erhitzen und den Knoblauch mit dem Kreuzkümmel 1 Minute anschwitzen. Die Tomaten und den klein geschnittenen Koriander dazu geben. Ich schneide auch die Stiele ganz fein, sie geben einen guten Geschmack ab. Etwas von dem Korianderkraut aufheben, um es zum Schluss über die Creme zu streuen.
Die Linsen einrühren und die Mischung einige Minuten erhitzen.
Dann das Tahin, den Zitronensaft und etwas Wasser unterrühren. Die Mischung ein wenig einkochen lassen und die Linsen dann mit einem Kartoffelstampfer leicht zerdrücken.
Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und wer will mit gutem Olivenöl beträufeln. Mit dem Koriandergrün bestreuen.

Dazu schmeckt am besten ein selbstgemachtes Naan- Brot oder Vollkorn-Pitabrot.

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1 Kommentar

  • Reply
    Erbsen, Bohnen, Linsen,… | liebergesund
    27. September 2015 at 15:48

    […] Hier habe ich euch das Rezept für eine Linsencreme aus De puy Linsen vorgestellt. […]

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